Finale

Montag, 24.11.2014
Wow... Mein letzter Eintrag ist gefühlt ewig her. In der Tat ist seitdem auch viel passiert. Von vorne:

Vor einem Jahr saß ich im Flieger Richtung Neuseeland- ins Abenteuer meines Lebens. Völlig aufgeregt, besorgt, voller Hoffnung und Vorfreude landete ich in einem mir völlig unbekannten Land ohne auch nur einen Hauch einer Ahnung wohin mit mir. Schnell lebte ich mich ein, fand mich zurecht, gewöhnte mich nach und nach "alleine" zu sein. Für die unter euch, die mich richtig kennen, wissen, dass das definitiv nicht so mein Ding ist. Ich brauchte das Jahr Auszeit... Ich-Zeit. Um zu finden, was ich will. Die Welt ein bisschen sehen, bevor mich das Erwachsenwerden vollständig in Beschlag nimmt. Und eins kann ich euch sagen: das hat auf jeden Fall geklappt. Jetzt- nach einem Jahr- merke ich es vollständig. Ich habe so viel gelernt...über Menschen, über andere Kulturen, über Lebensstile, über wichtige Dinge, über unwichtige Dinge, über Neuseelands Schönheit und vor allem über mich selbst. Über meine Grenzen, meine Wünsche, meine Ziele und meine Freunde. Es war die richtige Entscheidung für mich dieses Abenteuer zu unternehmen und es durchzuziehen (allein schon weil der Großteil meiner Familie gegen mich gewettet hat ;-)). Trotz alledem ist dies mein letzter Eintrag. Denn so schön der Trip auch war: ich werde nicht zum Dauer-Weltenbummler. Dazu freue ich mich viel zu sehr auf mein eigenes Bett, meinen Kleiderschrank, eine Dusche, wann immer ich will usw. Das Hippie-Lotter-Leben hat ein Ende (missen will ich es trotzdem nicht- jedes einzelne Mal dreckig sein hatte seine Vorteile und ich habe auch davon gelernt).

Zu den letzten Wochen: irgendwann kurz vor meinem Geburtstag ging es dann doch noch aus Tirau weg. Anders als angedroht, hatten unsere Gasteltern doch die Pässe nicht versteckt, um uns zum bleiben zu zwingen. Mit einer Übernachtung in Rotorua, wo wir am folgenden Tag meine geliebte chinesische Freundin Sunflower abholen würden, gönnten wir uns mit einem Lastminute Deal ein kleines aber feines Hotel mit Badewanne und Blick auf den See. War das eine Wonne. Wie gesagt, ging es am folgenden Tag Sunflower abzuholen, um zusammen nach Opotiki zum Abschiedstreffen zu fahren. Zurück auf der Farm hatte sich dort viel verändert. Nachdem Mels (unsere damalige Kiwi-Mama) Backpackerwohnungen in der Stadt ausgeraubt wurden und sie es dort danach nicht mehr ausgehalten hatte, sind sie und ihr Mann auf die Farm gezogen. Dadurch sieht dort nichts mehr aus wie vorher - was aber im Zweifel nur gut sein kann ;-) Um Mel zu überraschen (sie dachte wir kämen erst später) fuhren wir zu einem der uns so vertrauten Orchards, um sie zu suchen. Auf einem dieser fanden wir ihren Mann, der uns verriet, wo wir sie finden könnten. Als sie uns erblickte, fing sie tatsächlich an zu kreischen und rannte auf uns zu. Glücklich uns wieder zu sehen führte sie uns herum und stellte uns stolz ihren derzeitigen "Backpackerkindern" vor. Witzigerweise allesamt ohne Ausnahme deutsch. Abends zurück auf der Farm kochte Mel für uns ein leckeres Fischgericht und wir blieben alle zusammen wach, um in meinen Geburtstag zu feiern. Am nächsten Tag gab es abends am Strand eine kleine Überraschungsparty mit all den andern Backpackern und Kuchen. Zwar ein wenig komisch, da ich die meisten "Gäste" meiner Geburtstagsfeier nicht kannte, aber definitiv ein gelungener Abend mit Fischen, Feuer und Bier. Nach zwei weiteren Tagen hieß es leider endgültig tschüss sagen zu Mel, Sunflower und Opotiki. Fest versprochen uns eines Tages wiederzusehen verließen wir Opotiki und fuhren geradewegs nach Auckland, wo ich in den folgenden Tagen mein Auto ohne Probleme verkaufen konnte (die zuvor erspekulierten Gewinn-mach-Chancen sind tatsächlich eingetreten- Wirtschaftsstudium doch nicht umsonst gewesen :-P)

Ansonsten war Auckland relativ unspektakulär und wieder im hostel schlafen doof. Aber es lohnte sich, da mich dort am 27. eine langersehnten Freundin wieder traf. Lena hatte es tatsächlich getan, sie hatte ihren Urlaub nach Neuseeland gehen lassen. Dort würden wir allerdings nur 3 Tage zusammen verbringen, da sie einen straffen Zeitplan für beide Inseln aufgestellt hatte und ich mitten in dieser Zeit einen Flieger nach Fidschi nehmen musste. In diesen drei Tagen fuhren hoch zum Cape reinga. Wieder einmal wunderschön und mit bestem Wetter, zeigte sich Neuseeland wieder von seiner schönsten Seite.

Zurück in Auckland galt es erneut ein paar Tage ohne Auto und mit geringem Restbudget totzuschlagen. Die Vorfreude auf Fidschi stieg mit jedem Regenschauer. Dann endlich ging es los Richtung Paradies.

Dort angekommen stieg uns schon am Flughafen die Hitze in den Kopf und ich war heilfroh nach einem kalten Getränk im Hotel in den Pool springen zu können. Das Hotel war mit 15€ die Nacht im DZ zwar mehr Absteige als Hotel aber die paradiesische Umgebung, das Sommerwetter und vor allem super nette Gäste aus Russland und Südafrika ließen den Abend zu einem rumreichen Highlight werden. Früh am nächsten Tag ginge mit der Fähre 4 Stunden über den Pazifik vorbei an vielen kleinen und großen Inseln zu unserer Insel mit unserem Resort. Dort angekommen befand ich mich endgültig im Paradies. Viel kann ich dazu nicht sagen. Außer, dass ich es mir dort gutgehen hab lassen. :) die Bilder sollen mal für sich sprechen.

Und jetzt? Jetzt sitze ich gerade im Flieger von Korea nach Deutschland. Okay, wenn ihr das hier lest, dann bin ich vermutlich schon zu Hause. Gestern Nacht hatte ich einen Aufenthalt in Seoul. So richtig mit Hotel und Buffet für Abendessen und Frühstück. Das war sogar richtig schick- und das alles für umme- von der Airline bezahlt. Ich war begeistert. Aber als ich dann eben in den Flieger Richtung Heimat gestiegen bin, musste ich mir doch die Tränen verdrücken. Das wars jetzt also. Das war ein Jahr Auszeit. Das war mein Jahr Auszeit. Wieder sitz ich in einem Flieger, wieder aufgeregt, ein wenig besorgt und voller Vorfreude. Allerdings lande ich dieses mal nicht in einem fremden Land und alleine werde ich auch nicht sein. Ich freue mich wahnsinnig euch alle wieder zu sehen. Bis dahin


Liebste Grüße

Rike

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Tagestrips

Dienstag, 07.10.2014
Huhu,
Da bin ich wieder. In der Zwischenzeit ist nicht soooo viel passiert, aber es gab einige schöne Stellen, die wir besucht haben.

Neulich gabs einen Ausflug zu den in der Nähe gelegenen Blue Springs. Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir die wunderschön auszusehenden Gewässer:



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Gestern ging es auf einen Zweitagestrip nach Taupo. Auf dem Weg dahin hielten wir für ein wenig Seele baumeln lassen an den Hot Pools, welche direkt durch Vulkanische Quellen beheizt werden. Leider hatte ich meine Kamera nicht mitgenommen. schön wars trotzdem :)

Weiter ging es Richtung Taupo, wo wir auf dem Weg an einem Walkway in den "craters of the Moon" hielten. Der Park zeigt wieder einmal erstaunliche Naturspektakel.



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Zurück auf der Straße nahmen wir noch schnell die Abzweigung zu den Huka Falls. Eine DER Attraktionen in Neuseeland. Die riesigen. Wassermengen des Wasserfalls waren laut und beeindruckend.



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Vor kurzem waren wir in Rotorua - hauptsächlich zum Shoppen ;-) aber trotzdem haben wir in der Schwefelhaupstadt einen schönen Park mit blubbernden Schlamm- und Wasserlöchern gefunden. Die Vulkanaktivität der Insel ist auch in der Stadt zu finden (und zu riechen ***iiiiiiih****)



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Ansonsten arbeite ich weiter fleißig in der Küche und finde es super, dass ich nun auch dort einen Eindruck der Arbeit als Koch bekommen durfte. Oder auch allgemein in die Führung eines Lokals. Wieder was gelernt auf meiner Reise. :) Hier bleibe ich nun noch bis zum 20. und dann gehts mit einer Freundin aus Opotiki zurück nach Opotiki, um dort mit unserer "Kiwifamilie" meinen Geburtstag und den Abschied aus Neuseeland zu feiern. Von dort aus wird es dann irgendwann nach Auckland gehen, um meine Liebste Lena in Empfang zu nehmen :)

Bis dahin

Eure Küchenfee



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Ausflug nach Hobbiton

Sonntag, 28.09.2014
Hier mal ein Auszug von letzter Woche. Bei strahlendstem Sonnenschein zog es uns zu zwar völlig überteuerten aber lohnenswerten Gegenden. Es ging ins Auenland- Herr der Ringe/Der Hobbit.
Auf einer zweistündigen Tour erfuhren wir allerlei Interessantes rund um die hier real gedrehten Szenen der Trilogie. Von Originalschauplätzen über witzigen Anekdoten zu lustigen Fakten. Wie zum Beispiel, dass das Land einem Farmer der Gegend gehört. Dieser gestattete dem Regisseur auf seinen Grund, der eigentlich Schafkoppel war, seine Filme zu drehen.

Die meisten der Hobbithäuser sind nur Türen und Fenster an einem Hügel. Aber manche von ihnen haben tatsächlich kleine Räume dahinter, welche allerdings mehr Abstellkammern als Häusern ähneln. Witzig waren auch die Infos über die Schauspieler und wie die Kameramänner es machten die Grössenunterschiede darzustellen. Zum Beispiel ist der größte Schauspieler der Zwerg Gimmli :-D in Fernaufnahmen immer von hier lebenden Kindern gespielt (wie auch sämtliche Hobbits).

Das gesamte Areal ist mit sehr viel liebe zum Detail hergerichtet und wird mit genauso viel Liebe auch erhalten. Von einem riesigen Plastikbaum bei dem alle Blätter einzeln angeklebt und angemalt wurden über Dekorationen um und in den Häusern zu Trampelpfaden über die Hügel, die jemand erstellt hat, indem er 8h am Tag auf und ab lief (damit es im Film auch ja echt aussieht). Am Ende gab es noch ein Freigetränk im. Green Dragon Pub.

Alles in allem ein schöner Tag in Hobbiton.

Ansonsten wohnen wir gerade wieder für Arbeit gegen Unterkunft und Essen in einem kleinem aber sehr zentralgelegenem Ort. Dort arbeiten wir abends für 3-4 Stunden in der Restaurantküche eines Pubs/Restaurant/Hotel. Die Familie, der es gehört, ist super nett und will uns gar nicht gehen lassen. Durch die zentrale Lage und die Vorzüge von täglichen warmen Duschen haben wir uns entschlossen länger hier zu bleiben und mit Wochenendtrips die fehlenden Stationen zu besuchen. Uns geht es hier nämlich echt gut :)

Das wars auch schon wieder.

Liebste Grüße






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Das langersehnte Abenteuer oder auch "wenn das Kondenswasser an der Scheibe gefriert"

Dienstag, 09.09.2014

Am Sonntag dem 31.08. ging es endlich los- endlich raus aus dem Alltagstrott in Queenstown. Bei strahlendem Sonnenschein verließ ich die Stadt in einem auf die schnelle vollgepacktem Auto (wo kommt das Zeug nur her?!). Ich konnte es kaum erwarten, die schneebedeckten Berge endlich hinter mir zu lassen, um in neue Welten und Abenteuer aufzubrechen. Die Aufregung war riesig. Wie würde wohl die erste Nacht im Auto, das irgendwie doch kleiner als gedacht ist? Wie sehr würden mir die liebgewonnenen Menschen aus Queenstown fehlen? 

Nach 40 Minuten gab es schon den ersten Stop an einem wundervollen Parkplatz an einem See. 

   

Dann ging es weiter Richtung Te Anau, um zu erfahren, wo die nächten günstigen Campgelegenheiten Richtung Milford Sound zu finden seien. Gesagt getan. 

 

Bei Dämmerung erreichten wir einen Campingplatz an einem erneut wunderschönem See. Bei 14 Grad war es zunächst nicht so kalt wie befürchtet. Die Nacht war mit 3 Grad schhon deutlich frischer, doch unter einer Daunendecke und nem Schlafsack definitiv auszuhalten.

Nach dem Frühstück im Sonnenaufgang ging es weiter Richtung Milford Sound.WOW

 

Ich lasse die Bilder mal für sich sprechen. Definitiv der schönste Fleck Neuseelands - für mich. (Zumindest abgesehen von den wunderschönen Stränden)

         

Von dort aus ging es weiter Richtung Invercargill. Nachdem wir die verzweifelte Suche nach einem Campingplatz aufgegeben hatten, schliefen wir kurzerhand am Meer. Endlich wieder Meer :-) Nach einem wundervollen Frühstück mit Meeresrauschen ging es wegen völligem Ekelgefühl meinerseits erstmal zu einer öffentlichen Dusche. Zum im Meer waschen ist es definitiv zu kalt. Nach der Dusche war ich wieder glücklich und es ging zufrieden nach Bluff - dem südlichsten Punkt Neuseelands und damit zum Ende der Welt. Nach einem leckeren Kaffee folgte ein Spaziergang durch tropische Wälder. Ich bin immer wieder überrascht, wie dschungelartig NZs Wälder sind.

 

 

Abends ging es weiter zu den Catlins - einem Nationalpark/Gebiet. Die gesamte Gegend ist im Winter / Frühjahr ziemlich leer und trostlos. Man sieht kaum Menschen, was mir persönlich immer schon suspekt ist. Da die Dämmerung anbrach ging die Suche nach einem staatlichen Campsite los. Der erste auf der Karte existierte nicht mehr. Los ging es zum zweiten. Über 14 km Schotterpiste versprach uns das Navi. Mittlerweile war es dunkel und wir mitten im Nirgendwo. Als wir immer weiter in die Pampa fuhren vorbei an wenigen Farmen, kamen in mir alle KIndheitstrauma verursacht durch zu frühen Horrorfilmkonsum, hoch. Außer einer alten Dame am Vorhang eines Fenster waren wir die einzigen Menschen - yeah. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir eine Lichtung im Wald als Camüsite. Na super die Nacht konnte ja was werden. Nachdem ich das Auto nicht mehr verlassen hatte und mir sämtliche Verhaltspläne für den Fall einen Angriffs gestörter Mörderfarmer überlegt hatte, schlief ich dann doch ein. Mit Einbruch des Tages gegen 4 Uhr wollte ich -wieder hellwach- endlich wegfahren, wurde allerdings schnell zum weiterschlafen diskutiert. Beim Sonnenaufgang sah die Lichtung nur halb so schlimm aus und ich war froh, dass kein Horrorfilmszenario eingetreten war. Dennoch mussten wir das Auto zur Abwechslung mal von innen "kratzen" um das gefrorene Kondenswasser zu entfernen :-D Auch mal was anderes 

 

         

 

Nach dem Frühstück und einem Besuch der McLean Wasserfälle fuhren wir zu einem Campingplatz genauso einsam und ab vom Schuss ABER am Meer. Dort war es wunderschön und ich fühlte mich super wohl. MIt Seelöwenblick und Lagerfeuer ließen wir den Tag entspannt ausklingen. Am nächsten Morgen wurde notgedrungen doch im Meer bzw dem Zufluss "geduscht", was im Frühjahr bei vllt 10 Grad Wasser- und Lufttemperatur ziemlich frisch war.

 

 

 

 

Von dort aus ging nach Duneding, wo wir auf dem zurück in die Zivilisation noch am Nugget Point, einem Leuchtturm, anhielten. In Dunedin fuhren wir zum Aufwärmen und Sauberwerden auf einen kommerziellen Campingground mit allem Pipapo, um in einem richtigen Bett in einer "Cabin" zu schlafen und alle Elektrogeräte aufzuladen. Der Nachmittag wurde in der Stadt mit Bummeln und ein wenig Sightseeing verbracht. Nach dem Sonnenuntergang bei Radler und Chickenwings gings zurück zum Platz, um bei Tatort (Münsteraner versteht sich) zufrieden einzuschlafen.

      

Am nächsten Tag ging es auf die Fahrt einmal quer durchs Land, von der Ost- an die Südküste. Auf dem Weg hielten wir am Moeraki Beach, wo die runden Riesensteine am Strand zu finden sind (Moeraki Builders). Da aber gerade Flut und die Sonne versteckt war, hielten wir uns nicht allzu lange dort auf und fuhren weiter nach Wanaka. Der Campingplatz dort war direkt am See gelegen und mit einer Gruppe von Wohnmobilen recht belebt. Nach dem traditionellen Kochen mit dem Gaskocher wurde der Abend erneut mit einer Folge Tatort auf dem Ipad ausgeläutet (Gibts das WOrt?! :-D)

 

    

Am nächsten Morgen ging esn nach einem Sprung in den a****kalten See und der Routenplanung weiter nördlich die Westküste entlang. Dort machten wir zunächst Halt an den Blue Pools- einem Flussbecken mit Gletscherwasser, das total blau ist. Sieht chemisch aus, ist aber natürlich. Der nächste Stop war aufgrund einer Wanderung zum Monroe Beach, an dem es für gewöhnlich Pinguine zu sehen gibt. Nachdem wir durch den Dschungel die wunderschöne Bucht erreicht hatten, mussten wir leider feststellen, dass wir kein Glück hatten mit den Pinguinen. :-( Schön wars trotzdem dort. Abends wollten wir eigentlich erneut campen. Brachen aber unsere Zelte nach nur 10 Minuten Aufenthalt wieder ab, da wir von einem Schwarm Sandflies, den fiesen Brüdern der Mücken, attackiert wurden und das Auto voll mit ihnen war. 

    

Kurzerhand fuhren wir nach Fox, wo der Fox Gletscher und damit die Südalpen zu finden sind. Da in dieser Region keine staatlichen Campsites zu finden sind, ging es erneut auf den Campingground, immerhin mit warmer Dusche. Am nächsten Morgen ging es zunächst zum Lake Matheson, an dem die Spiegelung des Gletschers , eins der Postkartenmotive Nummer 1 in NZ, zu bewundern war. Leider war ab der Hälfte der Wanderung der Gletscher von Wolken bedeckt. Nach einem "Nicht-Instant-Kaffee" im ansässigen Cafe ging es weiter Richtung Franz Josef Gletscher in 50 km Entfernung. Dort kann man den Gletscher bin ins Tal reichen sehen, Damit waren die freien Beschäftigungen, die nicht mit 8h oder mehr Wanderungen, der Region auch schon schneller als geplant abgehakt und wir fuhren weiter nördlich zum nächsten Campsite. Nach dem Kochen und Kartenspielen war der Tag dann auch vorbei.

    

Der nächste Tag wurde ungeplant zum Autotag, da die zuvor geplanten Ziele an Städten uns irgendwie bei Ankunft nicht mehr reizten (außer zum Geldausgeben) und wir fuhren weiter bis kurz vor Blenheim zu einem supergünstigen, schönem Campingplatz mit Dusche und KÜche (Luxus :-))

Von dort aus ging es heute nach Picton, wo in 2 Tagen die Fähre zur Nordinsel ablegt und wir die Südinsel schneller als gedacht verlassen werden. Hier oben ist es allerdings deutlich wärmer und schöner, sodass wir uns zwei Tage in einer Cabin auf einem Campingground mit KÜche, Waschmaschinen und Duschen gönnen. Hier wird jetzt ein wenig entspannt, bevor es zu weiteren Abenteuern auf die Nordinsel geht.

 

So jetzt seid ihr wieder Up to date :-)

 

Ich vermisse euch alle wahnsinnig und kanns kaum erwarten nach der Reise nach Hause zu kommen. Auch, wenn es hier wunderschön ist und ich eine tolle Zeit habe, merke ich, dass ich schon ganz schön lange weg bin, und langsam wieder "heim" möchte.

 

Bis dahin

bye bye

Bilder vom letzten Eintrag sollten jetzt auch auftauchen- hatte da ein Problem beim uploaden. :-(

Time to say goodbye

Montag, 25.08.2014

Nachdem jetzt doch ein paar Nachfragen kamen, wo ich bin und was ich mache, melde ich mich hier auch mal wieder zu Wort. In 6 Tagen gehts los auf den langersehnten Roadtrip: Neuseeland mit dem Auto komplett erkunden. Die Route ist vorerst weiter runter in den Süden der Südinsel und dann an der Westküste hoch, um mit der Fähre wieder auf die Nordinsel zu fahren. Auf der Reise stehen Wanderungen, Natur, Armut, Erholung und viel Spaß auf der Agenda. Armut, weil das Budget begrenzt und das Auto zu klein für Luxus ist. :-D im Auto wird nämlich dann ab Sonntag gekocht, gelebt, geschlafen und gefahren. Schauen wir mal, wie lange das durchzuhalten ist :-) auch, wenn ich es kaum erwarten kann endlich aus dem heimlich eingeschlichenen Alltagstrott hier in Queenstown zu entfliehen, heißt es auf der anderen Seite Abschied nehmen von mir sehr ans Herz gewachsenen Menschen. Daher gibt es am. Freitag nochmal eine Abschiedsfeier von Kollegen und Freunden.

Ansonsten packe ich im Moment und bereite sonst alles mögliche für den Trip vor.

Anbei noch Eindrücke von Queenstown und der Umgebung. Hier kommt mit 13 Grad der Frühgeschichte langsam zurück. :)

Bis dahin

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